Die PRONIA-Studie ist eine Multicenter-EU-Studie (EU Grant FP7-Health-2013), die in Basel von Prof. Dr. med. Stefan Borgwardt geleitet und in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler an der Erwachsenen-Psychiatrischen Klinik (EPK) durchgeführt wird. Neben der Schweiz nehmen Deutschland, Italien, Grossbritannien, Finnland und Australien teil. Die PRONIA-Studie ist eine prospektive, naturalistische, nicht-interventionelle, diagnostische und multizentrische Studie. Sie wird in drei miteinander verbundenen Modulen durchgeführt. Mithilfe verschiedener klinischer und neurowissenschaftlicher Verfahren (zum Beispiel bildgebender MRI-Verfahren) sollen Werkzeuge gefunden werden, um Patienten mit hohem Psychoserisiko wesentlich früher als bisher zu erkennen. Eine sichere Früherkennung würde erlauben, frühzeitig auf den Einzelfall abgestimmte und effektive Behandlungsstrategien aus zuwählen.

Ziel der Studie ist die Entwicklung prognostischer Verfahren, dank derer sicherer als bisher eingeschätzt werden kann, wie hoch im Einzelfall 

  • das tatsächliche Risiko bei Personen mit einem klinischen Hochrisikozustand für eine psychotische Erkrankung ist,
  • das tatsächliche Risiko ersterkrankter Betroffener mit Psychose und Depression ist, eine chronische Verlaufsform ihrer Erkrankung zu entwickeln,
  • das tatsächliche Risiko beider Gruppen ist, an dauerhaften sozialen und beruflichen Beeinträchtigungen zu leiden.

Weiterführende Informationen finden sie auf der Homepage der PRONIA-Studie

 

Kontakt

Zentrum für
Gender Research und Früherkennung 
Kornhausgasse 7
CH-4051 Basel
(Lageplan)

Tel. +41 61 325 81 65
Für Notfälle +41 61 325 51 00
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.facebook.com/fepsy